Ein Stück Gerechtigkeit schenken:
Weltladen Alsfeld ist Mitglied im Weltladen-Dachverband



(Pressemitteilung 12/04)
Fair-zückt  verdreht ein Junge seinen Kopf: Weltläden - anders als andere steht auf der ersten Serie von Plakaten, Flyern und Postkarten, mit denen der Dachverband der Weltläden im Rahmen einer bundesweit anlaufenden Kampagne für fairen Handel wirbt.

Für den Weltladen Alsfeld, der sich soeben dem Dachverband angeschlossen hat, ist das eine willkommene Image-Bereicherung. Eine professionelle, einheitliche Werbestrategie  mit hohem Wiedererkenn-Effekt ist eine prima Sache. Schließlich kann man angesichts von 800 Weltläden in Deutschland durchaus von einer fair-Handels-Bewegung ausgehen, die nicht nötig hat, sich in der Nische zu verstecken, so Dr. Bernhard Geiß, Pressesprecher des Alsfelder Weltladens.
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Als „Fachgeschäfte für fairen Handel“  arbeiten Weltläden und ihre Handelsorganisationen mit Erzeugern aus aller Welt zusammen, die für ihre Waren einen fairen, d.h. oberhalb des Weltmarktpreises liegenden Ertrag garantiert bekommen und mit diesem Geld Entwicklung vor Ort finanzieren können. „Das ist keine Sache vorweihnachtlicher Mildtätigkeit, sondern mit fairem Handel stellt man ein Stück Gerechtigkeit her“, betont Geiß. Etwas zu fair-schenken sei demnach kein Almosen, sondern ein Stück Zurechtrücken der schiefen Weltwirtschaftsordnung. „Auszahlen tut sich das vor allem für die Produzenten; unser Laden in der Untergasse läuft rein ehrenamtlich“ fügt er hinzu. Und zwar auf allen Ebenen: Einkauf, Verkauf, Dekoration, Finanzen und Informations- bzw. Öffentlichkeitsarbeit werden von sehr aktiven Arbeitsgruppen wahrgenommen. „Wir bestehen jetzt seit genau dreizehn Monaten; und wir freuen uns riesig, dass wir von immer mehr Menschen entdeckt werden, für die beim Verbrauchen und Schenken nicht nur „billig“, sondern auch die Sinnfrage eine Rolle spielt.“

Spricht`s, und zieht weiter, das nächste Plakat aufzuhängen.